Holzfenster-Sanierung · Niederösterreich & Wien
Abblätternder Lack, vergrautes Holz, ein rissiger Wetterschenkel: Oft muss das Fenster deshalb nicht getauscht werden. Wir schleifen, bessern aus, grundieren und streichen oder lasieren – und bringen Dichtung und Beschlag gleich mit in Ordnung.

Kurz erklärt
Fensterservice ROWO saniert Holzfenster für Hausbesitzer, Wohnungseigentümer und Hausverwaltungen in Niederösterreich – vor allem in Tulln, St. Pölten, Krems und Klosterneuburg – sowie in Wien. Wir schleifen, bessern kleine Holzschäden aus, streichen deckend oder lasierend und prüfen Dichtung und Beschlag gleich mit. Sie schicken ein Foto per WhatsApp und bekommen vorab einen Fixpreis – bei Bedarf nach einer Besichtigung.
Auf einen Blick
Holzfenster lassen sich mehrmals renovieren und erreichen dadurch eine hohe Lebensdauer (proHolz Austria). Entscheidend ist der Zeitpunkt: Rechtzeitige Pflege ist laut Lackhersteller ADLER deutlich weniger aufwändig als Ausbessern und Neuaufbau, wenn der Anstrich erst einmal abgewittert ist.

Kleine Macken lassen sich punktuell ausbessern. Bei Abplatzungen und Rissen ist ein Renovierungsanstrich nötig: Schadstellen bis aufs rohe Holz schleifen und neu aufbauen.
Vergrautes Holz liegt ungeschützt in Sonne und Regen. Laut Lackhersteller ADLER ist dann eine Renovierung unumgänglich – je früher, desto weniger muss abgeschliffen werden.
Das untere Drittel eines Fensters wird deutlich stärker bewittert, waagrechte Flächen wie der Wetterschenkel am stärksten. Dort zeigen sich Schäden deshalb oft zuerst.
Starke Feuchtewechsel können die Fugen an den Ecken öffnen. Offene Fugen müssen verschlossen werden, bevor gestrichen wird – sonst zieht Wasser ins Holz.
Hier sind Dichtung und Beschlag gefragt, nicht die Farbe. Beides erledigen wir im selben Auftrag – poröse Dichtungen werden getauscht, nicht überstrichen.
Andauernde Durchfeuchtung führt laut Holzforschung Austria zu Fäulnis, die das Holz schwächt. Ist Holz morsch, nützt Streichen allein nichts – die Stelle muss ausgebessert oder ersetzt werden.
In sechs Schritten
Vom Foto bis zum fertigen Anstrich. Die genauen Arbeitsschritte richten sich nach dem Schaden und nach dem Beschichtungssystem – Hersteller geben dafür Schichtaufbau und Trockenzeiten vor.
Fotografieren Sie das ganze Fenster von außen und die schlimmste Stelle aus der Nähe. Dazu Anzahl, ungefähre Größe und Stockwerk – das reicht für die erste Einschätzung.
Sie bekommen einen Fixpreis, bevor wir anfangen. Bei vielen Fenstern, Kastenfenstern oder unklaren Holzschäden schauen wir uns das vorher vor Ort an.
Glas, Dichtungen und Beschläge werden geschützt – über Dichtungen oder Silikon wird nicht gestrichen. Lose Altanstriche kommen herunter, Schadstellen schleifen wir bis aufs rohe Holz.
Kleine Holzschäden werden mit witterungsbeständiger Außenspachtel ausgebessert, offene Eckfugen verschlossen. Rohes Holz wird gegen Bläue und Pilzbefall grundiert, der stark saugende Wetterschenkel bei Bedarf zweimal.
Der Anstrich wird in mehreren Schichten mit Zwischenschliff aufgebaut, im Falz besonders dünn, damit Flügel und Rahmen nicht verkleben. Das Fenster bleibt offen, bis alles durchgetrocknet ist.
Zum Schluss prüfen wir Dichtungen und Beschläge: poröse Dichtungen tauschen, Beschläge einstellen und fetten. Danach schließt das Fenster wieder sauber und dicht.
Keine Symbolbilder: Diese Fotos stammen aus einem unserer Aufträge. Den Erker vor der Sanierung sehen Sie oben bei den Schadensbildern, das fertig gestrichene Sprossenfenster ganz oben auf dieser Seite.




Erst einmal nur eine Einschätzung?
Schicken Sie ein Foto per WhatsApp – Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung und einen Fixpreis.
Holzfenster sind maßhaltige Bauteile: Sie dürfen sich kaum verziehen, sonst klemmen oder ziehen sie. Deshalb bekommen sie einen filmbildenden Anstrich – eine Dick- bzw. Mittelschichtlasur oder einen deckenden Lack. Beides hat seine Berechtigung.

Symbolbild

Symbolbild
| Lage des Fensters | Lasur | Deckender Lack |
|---|---|---|
| Geschützte Lage | 6–7 Jahre | 11–15 Jahre |
| Normale Bewitterung | 3–5 Jahre | 9–12 Jahre |
| Starke Bewitterung* | 2–3 Jahre | 4–7 Jahre |
Ein frischer Anstrich allein macht ein Holzfenster nicht dicht. Weil wir als Fensterservice auch Dichtungen, Beschläge und Glas reparieren, bekommen Sie alles in einem Auftrag – mit einem Ansprechpartner und einem Fixpreis.
Ob Wiener Gründerzeithaus oder Altstadthaus in Krems, Stein, St. Pölten, Tulln oder Klosterneuburg: Alte Holz-Kastenfenster sind oft zu schade zum Tauschen.
Kastenfenster haben zwei Fensterebenen hintereinander. Der Zwischenraum dämmt zusätzlich, deshalb schützen sie deutlich besser vor Kälte, Wind und Lärm als einfache Fenster (proHolz Austria). Das Land Niederösterreich hält fest: Alte Kastenfenster müssen nicht ausgetauscht werden. Sanieren vermeidet Abfall, erhält die Optik, und beim alten, breiten Fensterstock ist die Gefahr von Wärmebrücken geringer als bei neuen Fenstern.
Bei der Sanierung werden die Innenflügel abgedichtet, die Außenflügel bleiben ohne Dichtung – so beschlägt die äußere Scheibe nicht. Nach dem Abdichten sollten Sie öfter kräftig lüften. Dazu kommen Anstrich, Beschlag-Einstellung und bei Bedarf neues Glas.
Bei denkmalgeschützten Häusern, in Schutzzonen oder wenn sich die Farbe ändern soll, klären Sie das bitte vorab mit Hausverwaltung, Gemeinde bzw. der zuständigen Stelle ab. In Wien etwa müssen die Fenster eines Hauses laut Bauordnung einheitlich aussehen – auch in der Farbe.

„Gut gepflegte Holz-Kastenfenster können eine Lebensdauer von bis zu 200 Jahren erreichen.“
Auch Dachfenster mit Holzrahmen werden mit den Jahren grau, fleckig oder rau. Innen lassen sie sich anschleifen und neu lackieren. Weil wir Velux-Dachfenster ohnehin reparieren, prüfen wir dabei Dichtungen, Beschläge und Glas mit – denn wo Feuchtigkeit länger am Holz steht, hält auch ein neuer Lack nicht lange.
Mehr dazu im Ratgeber: Velux-Holzfenster schleifen und lackieren
Carport, Pergola, Gartenhaus, Fensterläden oder die Holz-Haustür: Wenn wir ohnehin bei Ihren Fenstern sind, frischen wir auch den Anstrich am übrigen Holz auf. Wir streichen und pflegen – Carports bauen oder aufstellen wir nicht.
Ratgeber: Holz-Carport streichen – wie oft, Lasur oder Farbe?

Nicht maßhaltiges Holz bekommt meist eine Dünnschichtlasur: Sie blättert nicht ab und lässt sich einfach erneuern. Richtwert fürs Auffrischen: alle 2–4 Jahre, je nach Wetterseite.
Vor dem Anstrich wird gereinigt und angeschliffen – ohne Hochdruckreiniger, der die Holzfasern aufreißt. Laub, Staunässe und Erdkontakt am Holz möglichst vermeiden.
Unverleimte Fensterläden gelten als begrenzt maßhaltig. Sie werden lasierend oder deckend renoviert – ähnlich wie das Fenster daneben.
Außentüren sind maßhaltig wie Fenster und brauchen einen filmbildenden Anstrich, sonst verziehen und klemmen sie. Dichtung und Beschlag prüfen wir mit.
Einen seriösen Preis gibt es erst, wenn man den Zustand kennt – aufwändige Vorarbeiten können mehr kosten als das eigentliche Streichen. Deshalb bekommen Sie bei uns vorab einen Fixpreis nach Foto oder Besichtigung. Diese Punkte bestimmen den Aufwand:
Mehr Fläche und mehr Flügel bedeuten mehr Arbeit. Kastenfenster haben doppelt so viele Flügel wie ein einfaches Fenster.
Wartungsanstrich, Renovierungsanstrich oder Abschleifen bis aufs Holz – das macht beim Aufwand einen großen Unterschied.
Kleine Stellen sind schnell gespachtelt. Offene Eckfugen oder morsche Stellen am Wetterschenkel brauchen mehr Zeit.
Oft reicht die stärker bewitterte Außenseite. Soll auch innen gestrichen werden, kommt die zweite Seite dazu.
Jede Sprosse bringt zusätzliche Kanten zum Schleifen, Abkleben und Streichen.
Erdgeschoß, Obergeschoß oder Fenster, die nur mit Hebebühne erreichbar sind – die Höhe bestimmt den Aufwand mit.
Kommen Dichtungstausch, Beschlag-Einstellung oder eine neue Scheibe dazu, steht das im selben Angebot – ein Fixpreis für alles, bevor wir anfangen.
Außen hängt das Ergebnis stark vom Wetter ab. Die Werte hier sind Richtwerte laut Herstellerangaben – maßgeblich ist immer das technische Merkblatt des verwendeten Produkts.
Laut Lackhersteller ADLER nicht unter +10 °C Luft- und Bauteiltemperatur und nicht in praller Sonne streichen. Das Holz muss trocken sein, Regen oder Nebel sollten nicht angesagt sein.
Frühling und Herbst sind oft ideal. Wird es im Spätherbst zu kalt, ist Zeit für Foto, Fixpreis und einen Termin in der nächsten Streichsaison. Innenseiten sind weniger wetterabhängig.
Lasuren an der Wetterseite brauchen oft schon nach 2–3 Jahren einen neuen Anstrich, deckende Anstriche an geschützten Fenstern teils erst nach über 10 Jahren. Jährliche Kontrolle und Pflege verlängern die Intervalle.
Nach dem Streichen bleibt das Fenster offen, bis der Anstrich durchgetrocknet ist – beim Renoviersystem von ADLER rund 12 Stunden. Bei kühler, feuchter Witterung dauert es länger.
Nicht jedes Holzfenster ist ein Fall für den Pinsel. So ordnen wir die drei Wege ein – und wenn ein Tausch die bessere Lösung ist, sagen wir Ihnen das.
Passt, wenn …
Bedenken Sie
Passt, wenn …
Bedenken Sie
Passt, wenn …
Bedenken Sie
Einsatzgebiet
Unser Standort Michelndorf liegt im Bezirk Tulln. Von hier sind die Wege ins Tullnerfeld, ins Traisental, in die Wachau und in den Wienerwald kurz – deshalb liegt unser Schwerpunkt in Niederösterreich. Wien betreuen wir ebenso, vor allem bei Kastenfenstern.
Schwerpunkt Niederösterreich
Wien und weitere Orte
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Fotografieren Sie das Fenster von außen und die schlimmste Stelle aus der Nähe und schicken Sie beides per WhatsApp. Sie bekommen vorab einen Fixpreis – für Anstrich, Dichtung und Beschlag aus einer Hand.
Als „Projektfoto“ gekennzeichnete Bilder stammen aus einem echten Auftrag, alle übrigen Fotos auf dieser Seite sind Symbolbilder. Intervall- und Temperaturangaben sind Richtwerte laut Hersteller- und Branchenangaben (ADLER, VFF-Merkblatt HO.01, KABE-Fachinformation 3319/BFS-Merkblatt 18, proHolz Austria, Holzforschung Austria).
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