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Holzfenster

Holzfenster streichen: Wie oft, womit und wann?

Holzfenster lassen sich mehrmals renovieren und erreichen dadurch eine hohe Lebensdauer – wenn der Anstrich rechtzeitig erneuert wird. Hier lesen Sie, woran Sie erkennen, dass es so weit ist, ob Lasur oder Lack passt, bei welchem Wetter Sie streichen und wie Sie Schritt für Schritt vorgehen.

· aktualisiert · ca. 15 Min. Lesezeit · Fensterservice ROWO

Werkzeug zum Holzfenster streichen auf der Fensterbank: Schleifpapier, Schleifklotz, Pinsel, Malerkrepp und Farbdose

Oft fängt es klein an: ein feiner Riss im Lack, eine abgeplatzte Stelle am Wetterschenkel, ein grauer Schimmer an der Unterkante. Wird der Anstrich dann erneuert, bleibt das Holz geschützt. Wartet man zu lange, zieht Feuchtigkeit ein – und dauerhaft durchfeuchtetes Holz beginnt zu faulen.

Dieser Ratgeber fasst zusammen, was Fachstellen wie proHolz Austria und die Holzforschung Austria sowie die Verarbeitungsrichtlinien von Lackherstellern empfehlen, und übersetzt es in eine Anleitung für Ihr eigenes Fenster. Alle Zahlen sind Richtwerte – maßgeblich ist immer das technische Merkblatt des Produkts, das Sie verwenden. Und wir sagen ehrlich, wo Selbermachen an Grenzen stößt.

Woran Sie erkennen, dass ein neuer Anstrich fällig ist

Fachleute empfehlen, Holzfenster einmal im Jahr genau anzusehen – etwa beim Fensterputzen. Schauen Sie vor allem auf die Außenseite und das untere Drittel: Wetterschenkel und untere Rahmenteile bekommen deutlich mehr Wetter ab als der obere Teil, und waagrechte Flächen verwittern schneller als senkrechte.

Diese Zeichen sprechen für einen neuen Anstrich:

Holzfenster vor der Sanierung: Erker mit abgewitterter dunkler Beschichtung, am Eckpfosten liegt das blanke Holz frei
So weit sollte es nicht kommen: An diesem Erker ist die Beschichtung an Eckpfosten und unterem Rahmen abgewittert, stellenweise liegt das blanke Holz frei – hier reicht ein einfacher Überstrich nicht mehr. (Projektfoto)

Pflegen, ausbessern oder renovieren?

Wie viel Arbeit auf Sie zukommt, hängt vom Schadensbild ab:

Die Faustregel dahinter: Wer rechtzeitig pflegt, spart sich viel Arbeit. Ist die Beschichtung erst abgewittert, wird aus einem Pflegeanstrich eine deutlich aufwändigere Renovierung.

Wie oft streichen? Außen und innen

Eine feste Jahreszahl gibt es nicht. Wie lange ein Anstrich hält, hängt vor allem von drei Dingen ab: der Beschichtung (Lasur oder deckender Lack), der Lage des Fensters (Wetterseite oder geschützt) und dem konstruktiven Schutz – etwa einem Dachvorsprung oder einem Fenster, das zurückversetzt in der Mauer sitzt statt bündig mit der Fassade.

Renovierungsintervalle für Holzfenster außen (Richtwerte bei jährlicher Kontrolle)
BewitterungLasurDeckender Lack
Geschütztca. 6–7 Jahreca. 11–15 Jahre
Normalca. 3–5 Jahreca. 9–12 Jahre
Starkca. 2–3 Jahreca. 4–7 Jahre
Richtwerte nach dem Merkblatt HO.01 des Verbands Fenster + Fassade (VFF), wie es Lackhersteller in ihren Wartungsanleitungen zitieren. Die Spannen ergeben sich aus dem Farbton (hell, mittel, dunkel). „Stark“ heißt zum Beispiel: fassadenbündig eingebaut, Gebäude mit mehr als drei Geschoßen oder ohne konstruktiven Schutz. Mit jährlicher Pflege verlängern sich die Intervalle. Keine Garantie – entscheidend ist, was Sie bei der Kontrolle sehen.

Zwei Muster fallen auf: Deckende Anstriche halten deutlich länger als Lasuren, weil mehr Pigment das Holz vor UV-Strahlung schützt. Und bei deckenden Anstrichen halten helle Farbtöne am längsten, bei Lasuren dagegen mittlere und dunkle Töne.

Und innen?

Auf der Raumseite fehlen Regen und Frost, die Innenseite braucht deshalb seltener einen neuen Anstrich – oft entscheidet dort die Optik. Bei biozidfreien Naturfarben rät ein Hersteller zudem, die Außenflächen mindestens halbjährlich auf kleine schwarze Punkte zu prüfen: Sie deuten auf Pilzbefall durch Kondensfeuchte hin. Wie Sie Kondenswasser am Fenster in den Griff bekommen, lesen Sie im Ratgeber Beschlagene Fenster vermeiden.

Lasur, Lack oder deckende Farbe?

Holzfenster zählen zu den maßhaltigen Bauteilen: Sie dürfen sich kaum verziehen, sonst klemmen sie oder es zieht. Deshalb brauchen sie eine filmbildende Beschichtung, die die Feuchteaufnahme des Holzes bremst – eine Dick- oder Mittelschichtlasur oder einen deckenden Lack. Dünnschichtlasuren, die tief einziehen und nicht abblättern, sind für nicht maßhaltiges Holz gedacht, etwa Zäune, Pergolen oder Carports.

Lasur (Dick- oder Mittelschicht) oder deckender Lack?
MerkmalLasurDeckender Lack
OptikHolzmaserung bleibt sichtbarHolz ganz abgedeckt, jeder Farbton möglich
UV-SchutzHängt vom Pigment ab – farblose und sehr helle Lasuren schützen außen zu wenigHoch, weil viel Pigment
Haltbarkeit außenkürzer, ca. 2–7 Jahre (Richtwert)länger, ca. 4–15 Jahre (Richtwert)
Gut fürFenster, deren Holzoptik bleiben sollWetterseite, helle Töne, Farbwechsel
Holzfenster lasiert: Eckpfosten mit neuer dunkelbrauner Lasur, die Holzmaserung bleibt sichtbar, das Glas ist noch abgeklebt
Lasur: Die Maserung des Holzes bleibt sichtbar – hier ein frisch lasierter Eckpfosten, das Glas ist noch abgeklebt. (Projektfoto)

Und Öl?

An der Außenseite von Fenstern ist Öl umstritten. Ein österreichischer Lackhersteller hält es dort nur für sehr eingeschränkt geeignet: Es erreicht nicht die Schichtstärke und den UV-Schutz, die die ÖNORM B 3803 für Holzfensterbeschichtungen vorsieht, und braucht ein- bis zweimal im Jahr Nachpflege. Naturfarben-Hersteller setzen dagegen auf Leinöl- und Standölfarben als dauerhaftes System. Es ist eine Systemfrage – entscheiden Sie sich für eines und bleiben Sie dabei.

Wasser- oder lösemittelbasiert?

Beides gibt es für Fenster. Für stark beschädigte oder konstruktiv ungeschützte Fenster empfehlen Hersteller eher lösemittelbasierte Renoviersysteme; dass die eine Variante grundsätzlich besser wäre, lässt sich nicht sagen. Wichtiger ist, dass Grundierung, Zwischen- und Schlussanstrich aus einem System stammen und zusammenpassen.

Checkliste: Werkzeug und Material

Legen Sie alles bereit, bevor Sie anfangen. Mit den Trocknungspausen zieht sich ein Fensteranstrich über mehrere Tage – da ist ein fehlendes Schleifpapier ärgerlich.

Werkzeug

  • Schaber oder Ziehklinge für lose Farbe
  • Schleifklotz und Schleifpapier in Körnung 80, 100 und 120
  • Feines Schleifpapier für den Zwischenschliff (etwa Körnung 280)
  • Staubpinsel oder feuchtes Tuch zum Entstauben
  • Flachpinsel für Flächen, Spitzpinsel für Kanten und Ausbesserungen
  • Spachtel
  • Malerkrepp und Abdeckfolie
  • Schraubendreher für den Morsch-Test
  • Schutzbrille und FFP2-Maske beim Schleifen

Material

  • Milde Seifenlauge oder Holzreiniger
  • Grundierung mit Bläueschutz für rohes Holz außen
  • Feinspachtel und witterungsbeständige Außen-Reparaturspachtel
  • Fensterlasur oder Fensterlack – Grundierung, Zwischen- und Schlussanstrich aus einem System
  • Fensterkitt für schadhafte Kittfalze
  • Pflegemittel für die jährliche Pflege danach

Schritt für Schritt: Vorbereitung und Anstrich

Die Schritte orientieren sich an den Renovierrichtlinien österreichischer und deutscher Lackhersteller. Körnungen, Zeiten und Temperaturen sind Richtwerte – halten Sie sich im Zweifel an das Merkblatt Ihres Produkts.

Vorbereitung: Reinigen, Schleifen, Kitten, Grundieren

  1. Schritt 1: Wetter und Zeit einplanen

    Streichen Sie außen nur, wenn Luft und Holz mindestens +10 °C haben, kein Regen oder Nebel angesagt ist und keine pralle Sonne auf das Fenster scheint. Inklusive Vorarbeiten und Trocknung sollten Sie rund drei Tage einplanen, bei kühler oder feuchter Witterung deutlich länger.

  2. Schritt 2: Abdecken und schützen

    Entscheiden Sie, ob Sie den Flügel eingehängt streichen oder aushängen. Kleben Sie Glas und Beschläge mit Malerkrepp ab und schützen Sie Fensterbrett und Boden mit Folie. Dichtungen und Silikonfugen werden nicht überstrichen – abkleben oder sauber aussparen.

  3. Schritt 3: Reinigen und lose Farbe entfernen

    Waschen Sie Stock und Flügel mit milder Seifenlauge ab und lassen Sie alles gut trocknen. Lose und abblätternde Farbe schaben Sie ab. Einen Hochdruckreiniger sollten Sie nicht verwenden, er reißt die Holzfasern auf.

  4. Schritt 4: Schleifen

    Schleifen Sie Schadstellen bis aufs rohe Holz – in Faserrichtung, zuerst mit Körnung 80, dann mit 100 und 120. Intakte, gut haftende Flächen schleifen Sie mit Körnung 120 nur an. Danach gründlich entstauben.

  5. Schritt 5: Ausbessern, Fugen schließen, kitten

    Kleine Unebenheiten bis etwa 1 mm gleichen Sie mit Feinspachtel aus, größere Fehlstellen außen mit einer witterungsbeständigen Außen-Reparaturspachtel. Offene Eckfugen (V-Fugen) werden verschlossen. Ist der Fensterkitt an einzelnen Stellen rissig, grundieren und streichen Sie den Kittfalz vor, verkitten neu und überstreichen den Kitt nach dem Trocknen.

  6. Schritt 6: Grundieren

    Rohes Holz außen wird grundiert, damit es gegen Bläue, Pilze und Insekten geschützt ist. Stark saugende Stellen wie der Wetterschenkel brauchen oft einen zweiten Grundierauftrag nass in nass. Die Grundierung muss durchtrocknen – je nach Produkt ab etwa 4 Stunden, bei lösemittelbasierten Renoviergründen 16 Stunden und mehr.

Anstrich und Trocknung

  1. Schritt 7: Zwischen- und Schlussanstriche auftragen

    Tragen Sie zwei bis drei Schichten Lasur auf – bzw. bei deckendem Lack eine Zwischenbeschichtung und zwei Decklackschichten. Zwischen den Aufträgen mit feinem Schleifpapier zwischenschleifen und entstauben. Im Falz, wo Flügel und Stock aufeinandertreffen, nur dünn streichen, sonst verkleben Flügel und Rahmen. Die Zwischentrocknung liegt je nach System bei etwa 3 bis 6 Stunden.

  2. Schritt 8: Durchtrocknen lassen, dann schließen

    Schließen Sie das Fenster erst, wenn der Anstrich durchgetrocknet ist – je nach System nach etwa 12 Stunden, bei Leinöl- und Standölfarben frühestens nach 24 Stunden (Falze dann mit Talkum abreiben). Zum Schluss das Malerkrepp abziehen und die beweglichen Beschlagteile fetten.

Holzfenster vorbereitet: dreiteiliges Sprossenfenster mit geschliffenem Rahmen, jede Glasscheibe mit gelbem Klebeband abgeklebt
Glas abkleben, dünn und gleichmäßig streichen – besonders an Kanten und im Falz. Im Bild: ein geschliffenes Sprossenfenster, jede Scheibe einzeln abgeklebt. (Projektfoto)

Lieber streichen lassen?

Schicken Sie ein Foto Ihres Fensters per WhatsApp. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob ein Anstrich reicht – und einen Fixpreis vorab.

Die richtige Jahreszeit: Frühling, Herbst oder Winter?

Entscheidend ist nicht der Kalender, sondern das Wetter am Streichtag und in den Tagen danach. Diese Richtwerte nennen Hersteller für den Außenanstrich:

Wetter und Trocknung: Richtwerte laut Herstellerangaben
BedingungRichtwert
Luft- und Bauteiltemperaturmindestens +10 °C; bei Naturfarben auch in den 48 Stunden danach
Optimaler Bereich15 bis 25 °C bei 40 bis 80 % relativer Luftfeuchte
Holztrocken und sauber; Holzfeuchte unter 15 %
Sonnenicht in praller, direkter Sonne streichen
Niederschlagkein Regen und kein Nebel angesagt, kein Tau auf dem Holz
Bis zum Schließenca. 12 Stunden; Leinöl- und Standölfarben ab 24 Stunden

Frühling und Herbst

Frühling und Herbst gelten oft als beste Zeit: Die Temperaturen passen, und die Sonne steht nicht so lange prall auf den Fenstern. Im Herbst heißt es, nicht zu spät anzufangen. Sobald morgens Tau auf dem Holz liegt, Nebel aufzieht oder die Temperatur nachts unter +10 °C fällt, verzögert sich die Trocknung – niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte bremsen sie deutlich. Im Hochsommer ist dagegen die direkte Sonne das Problem: Streichen Sie dann nur Fenster, die gerade im Schatten liegen.

Und im Winter?

Außen reicht die Temperatur im Winter meist nicht aus – planen Sie den Anstrich lieber für das Frühjahr ein. Die Innenseite können Sie auch in der kalten Jahreszeit streichen, wenn Raum und Holz warm genug sind. Den Falz sollten Sie dann aber nur streichen, wenn das Fenster danach lange genug offen bleiben kann, denn geschlossen wird erst nach dem Durchtrocknen.

Farbe wechseln: von Braun auf Weiß oder Anthrazit

Braun lasierte Holzfenster in Weiß, Grau oder Anthrazit? Das geht – meist aber nicht mit einem schnellen Überstrich, denn aus der Lasur wird ein deckender Anstrich. Vier Punkte sollten Sie vorher kennen.

Helle Töne: deckend statt lasierend

Von lasierenden Weiß- und Hellgrautönen raten Hersteller ab: Sie enthalten zu wenig Pigment für einen ausreichenden UV-Schutz. Helle deckende Töne sind dagegen an Fenstern meist die pflegeleichteste Wahl – in der Richtwert-Tabelle oben halten sie am längsten.

Den alten Anstrich prüfen

Ein neuer Anstrich braucht einen tragfähigen Untergrund. Lose oder mehrfach beschädigte Altanstriche und Anstriche, deren Zusammensetzung Sie nicht kennen, sollten laut Herstellerangaben vollständig entfernt werden. Ist der alte Anstrich intakt, wird er gereinigt und angeschliffen. Kommt auf einen lösemittelbasierten Renoviergrund ein wasserbasiertes deckendes System, nennt ein Hersteller-Merkblatt 48 Stunden Trockenzeit und danach einen Anschliff.

Dunkle Töne werden heiß

Anthrazit und andere dunkle Farben heizen sich in der Sonne stark auf. Laut einer Fachinformation der Branche (mit Bezug auf das BFS-Merkblatt 18 und das ift Rosenheim) erreichen dunkle deckende Oberflächen 65 bis 80 °C, helle nur 40 bis 50 °C. Die Folgen: Harz tritt aus, das Holz trocknet stärker aus, es bilden sich Risse – und das Wartungsintervall wird kürzer. Dunkle Töne sind an Holzfenstern deshalb nur mit Einschränkungen zu empfehlen; eine weiße Grundierung darunter kann helfen. Wie stark das ins Gewicht fällt, hängt vor allem von Lage und konstruktivem Schutz ab: Ein beschattetes Fenster verträgt einen dunklen Ton eher als eines in voller Sonne. Etwas Harzaustritt bei Nadelhölzern gilt übrigens nicht als Mangel.

Vorher abklären: Hausverwaltung, Gemeinde, Denkmalschutz

In Wien müssen die Fenster eines Gebäudes laut Bauordnung ein einheitliches Erscheinungsbild haben – auch bei der Farbe. In Wohnungseigentumsanlagen braucht die Farbänderung einzelner Fenster die Zustimmung der übrigen Miteigentümer, und die Bebauungspläne niederösterreichischer Gemeinden können für Schutzzonen und Altortgebiete Vorgaben zu Material und Farbe machen – in Tulln etwa für straßenseitige Fassaden. Klären Sie einen Farbwechsel deshalb vorab mit Hausverwaltung, Eigentümergemeinschaft oder Gemeinde, bei denkmalgeschützten Häusern mit dem Bundesdenkmalamt.

Typische Fehler beim Streichen

Selbst streichen oder streichen lassen?

Ein Renovierungsanstrich an gesunden Fenstern ist für geübte Heimwerkerinnen und Heimwerker gut machbar – wenn Sie Zeit, passendes Wetter und Geduld für die Trocknungspausen mitbringen. Pro Durchgang vergehen mehrere Tage, und bei einem Haus mit vielen Fenstern summiert sich das schnell.

Hier stößt Selbermachen an Grenzen

Wenn Sie den Anstrich abgeben möchten

Fensterservice ROWO saniert und streicht Holzfenster in Niederösterreich – in Tulln und im Tullnerfeld, in St. Pölten und im Traisental, in Krems und der Wachau, in Klosterneuburg und am Wienerwald – und in Wien. Der Unterschied zum reinen Anstrich: Wir sehen uns das ganze Fenster an. Anstrich, Dichtung, Beschlag und Glas kommen aus einer Hand, damit der frisch gestrichene Flügel auch wieder dicht schließt. Unsere Techniker bringen jeweils mehr als zehn Jahre Erfahrung mit.

Den Preis kennen Sie, bevor wir anfangen: Fixpreis vorab nach Foto oder Besichtigung. Alles zu Ablauf, Lasur oder Lack und den Kostenfaktoren finden Sie auf der Seite Holzfenster sanieren & streichen lassen.

Häufige Fragen zum Holzfenster streichen

Das hängt von Beschichtung, Lage und Pflege ab. Als Richtwert brauchen Lasuren an der Wetterseite oft schon nach 2 bis 3 Jahren einen neuen Anstrich, deckende Lacke an geschützten Fenstern teils erst nach über 10 Jahren. Kontrollieren Sie Ihre Fenster einmal im Jahr: Risse, Abblätterungen oder vergrautes Holz zeigen, dass es so weit ist.

Deckender Lack hält außen länger, weil das viele Pigment das Holz besser vor UV-Strahlung schützt. Eine Dick- oder Mittelschichtlasur lässt dafür die Holzmaserung sichtbar, muss aber öfter erneuert werden. Farblose Lasuren sind außen ungeeignet, von sehr hellen Lasurtönen raten Hersteller ab. Dünnschichtlasuren sind für Zäune oder Carports gedacht, nicht für Fenster.

Nur, wenn der alte Anstrich noch intakt ist: keine Abblätterungen, kein vergrautes Holz. Dann genügt es, zu reinigen und/oder leicht anzuschleifen und einen Wartungsanstrich aufzutragen. Sobald Farbe abblättert oder Risse und Vergrauung zu sehen sind, müssen die Schadstellen bis aufs rohe Holz geschliffen werden.

Laut Herstellerangaben sollten Luft und Holz mindestens +10 °C haben, optimal sind etwa 15 bis 25 °C bei trockenem Wetter. Streichen Sie nicht in praller Sonne, nicht bei Regen oder Nebel und nur auf trockenem Holz. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchte verlängern die Trocknung deutlich.

Im Herbst ja, solange die Tage trocken sind und die Temperatur auch während der Trocknung nicht unter +10 °C fällt – Frühling und Herbst gelten oft als beste Zeit. Im Winter ist es außen meist zu kalt. Die Innenseite können Sie auch in der kalten Jahreszeit streichen, wenn Raum und Holz warm genug sind.

Ja. Wichtig sind zwei Dinge: im Falz, wo Flügel und Stock aufeinandertreffen, nur dünn streichen, sonst verkleben sie. Und das Fenster erst schließen, wenn der Anstrich durchgetrocknet ist – je nach System nach etwa 12 Stunden, bei Leinölfarben frühestens nach 24 Stunden. Aushängen erleichtert das Streichen der Kanten, der Flügel muss danach aber wieder sauber eingehängt werden.

Ja, meist als Wechsel von der Lasur zum deckenden Lack. Weiß und helle Töne sollten deckend sein, weil helle Lasuren zu wenig UV-Schutz bieten. Dunkle Töne wie Anthrazit heizen sich in der Sonne auf 65 bis 80 °C Oberflächentemperatur auf – das fördert Harzaustritt und Risse und verkürzt das Wartungsintervall. In Mehrparteienhäusern und Schutzzonen den Farbwechsel vorab abklären.

Maßgeblich ist das technische Merkblatt des Produkts. Als Richtwert brauchen Grundierungen ab etwa 4 Stunden, lösemittelbasierte Renoviergründe 16 Stunden und mehr; zwischen den Anstrichen rechnet man mit etwa 3 bis 6 Stunden. Schließen sollten Sie das Fenster erst nach rund 12 Stunden. Inklusive Vorarbeiten sind etwa drei Tage realistisch, bei kühlem, feuchtem Wetter länger.

Quellen und Grundlagen

  • proHolz Austria, Zuschnitt 58: Wartung von Holzfenstern
  • Holzforschung Austria: Wartungsanleitung für Beschichtungen auf Holzoberflächen im Außenbereich, Fachbroschüre Altfenstersanierung
  • VFF-Merkblatt HO.01 (Renovierungsintervalle), zitiert in Wartungsanleitungen von Lackherstellern
  • KABE-Fachinformation 3319 „Dunkle Farbtöne an Fenstern und Fenstertüren“ (Bezug: BFS-Merkblatt 18, ift Rosenheim)
  • ÖNORM B 3803 (Beschichtungen auf Holzfenstern)
  • Technische Merkblätter und Renovierrichtlinien österreichischer und deutscher Lackhersteller
  • Bauordnung für Wien, § 85 Abs. 7 (Merkblatt Fenstertausch der MA 37)

Stand: September 2026. Dieser Ratgeber ersetzt nicht das technische Merkblatt Ihres Produkts und ist keine Rechtsauskunft.

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Echte Google-Bewertungen

Das sagen unsere Kundinnen & Kunden

5,0basierend auf 13 Bewertungen auf Google
Christian Scheichelbauervor 2 Monaten
Wir hatten in unserem neulich bezogenen Holzhaus in Klosterneuburg plötzlich auftretende Probleme mit dem Verschleßen einer Internorm Doppelflügeltüre und kontaktierten die Fa.Rowo. Ein prompt vermittelter und zeitnaher Termin erfolgte in Gestalt von zwei versierten Mitarbeitern, die in kurzer Zeit in professioneller Weise die Ursache des Defekts erkannten, behoben und zu guter Letzt sich auch noch eines außerhalb des Reparaturauftrags befindlichen Problems- eines verklemmten schmiedeeisernen Gartentores erfolgreich annahmen! Zusammengefasst war diese handwerkliche Unterstützungsleistungen der Fa.Rowo ein wunderbarer Reparaturerfolg, welcher zudem in einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis verbuchbar ist. Auf dieser Grundlage möchte ich dieses Unternehmen jedem gerne menschlich ans Herz legen bei sämtlichen Problemen mit und rund um Tür-Tor- und Fenstermechanismen.
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M Svor 3 Monaten
Sehr nettes und kompetentes Team. Man hat uns sehr kurzfristig unsere Terrassentür repariert und eingestellt - nun funktioniert sie erstmals, wie sie soll. Sind sehr happy und auch erleichtert 😊. Danke!!!
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Sir Anzovor 8 Monaten
Hatte heute Besuch vom Chef und einem Mitarbeiter. Die waren einfach eine Wucht. Schnell, professionell, freundlich und supergünstig! So sollten alle Handwerker sein. Sehr zum empfehlen!!!
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Mourad Ajilivor 12 Monaten
„Die Burschen von Fensterservice Rowo haben bei uns hervorragende Arbeit geleistet. Von der schnellen Terminvereinbarung über die freundliche Beratung bis hin zur sauberen Umsetzung war alles top. Sie sind professionell, zuverlässig und kompetent – jederzeit wieder!“
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Jusuf Becirovicvor 2 Jahren
Ich bin äußerst zufrieden mit dem erstklassigen Service, den ich von ROWO erhalten habe. Von Anfang bis Ende verlief die Zusammenarbeit reibungslos und professionell. Die Mitarbeiter waren äußerst kompetent und freundlich. Sie nahmen sich Zeit, um meine Anliegen zu besprechen und klärten mich ausführlich über die verschiedenen Optionen auf. Die Beratung war transparent und informativ, was mir half, die besten Entscheidungen für meine Fenster zu treffen. Die eigentliche Installation verlief sehr effizient. Das Team war pünktlich, arbeitete sauber und mit großer Präzision. Meine neuen Fenster sehen nicht nur fantastisch aus, sondern ich spüre auch eine deutliche Verbesserung in der Wärmeisolierung meines Hauses. Die Preise waren fair und transparent, ohne versteckte Kosten. ROWO hat definitiv mein Vertrauen gewonnen, und ich werde sie ohne zu zögern weiterempfehlen. Vielen Dank für einen exzellenten Service und die professionelle Abwicklung!
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